Innovation zahlt sich aus
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Eine einfache Idee, entstanden durch deutschen Tüftlergeist, führte im November 2005 zur Gründung der „nie wieder bohren AG“ im hessischen Hanau. Was mit einem Mann begann, ist schon knapp ein halbes Jahr später ein Unternehmen mit 13 Mitarbeitern, weitere Einstellungen stehen unmittelbar bevor. Die Idee schlägt ein und das Unternehmen expandiert. Deshalb setzte man bei „nie wieder bohren“ von Beginn an auf eine integrierte betriebswirtschaftliche Standardsoftware, die flexibel genug ist, das rasante Wachstum optimal zu unterstützen. Bei der Software-Auswahl spielte ebenso die langfristige Investitionssicherheit, die das System bieten sollte, eine zentrale Rolle. Auch musste das Rechnungswesen genau wie ein eBusiness-Modul integraler Bestandteil sein und - wichtig für die Expansionspläne des Unternehmens – die Software sollte möglichst Service und Support in allen Schlüsselmärkten der Hanauer Befestigungsspezialisten bieten. In der ERP-Software der Karlsruher Software-Schmiede ABAS fand man genau, wonach man suchte. In rekordverdächtigen 4 Wochen erfolgte dann die Implementierung von abas-ERP, inklusive Schulung und Echtstart des Systems.

Genial einfach

Produkt nie wieder bohren AG

Die einfachsten Ideen sind oft die besten. Dass man mit innovativen, einfachen Ideen Erfolg am vieldiskutierten „Standort Deutschland“ haben kann, zeigt eindrucksvoll das Beispiel der im hessischen Hanau ansässigen „nie wieder bohren AG“. Ernst Georg Ortwein, Inhaber eines Sanitärbedarfsfachhandels, ärgerte sich immer wieder darüber, dass es keine starke, schnelle, saubere und vor allem reversible Befestigungsalternative zum Bohren auf hochwertigen Untergründen wie Fliesen oder Natursteinen gab – ein Problem, das in jedem von Bohrlöchern durchsiebten Badezimmer sofort ins Auge springt. Im Flug- und Fahrzeugbau, das wusste Ernst Georg Ortwein, bewähren sich enorm haftfähige, elastische und unverrottbare Einkomponentenkleber seit vielen Jahren in der täglichen Praxis. Warum diese Verbindungstechnik also nicht auch im Heim- und Handwerk einsetzen, fragte sich der findige Tüftler. Ein Unterschied zum Fahrzeugbau ist die im Handwerk benötigte lange Aushärtungszeit und der dazu benötigte Luftkontakt, der bis dato ein Befestigen durch kurzes Andrücken unmöglich machte. Ortweins Idee: Ein Adapter als Mittler zwischen Kleber und zu befestigendem Objekt. Eine einfache, innovative Idee. Die Anforderungen an den Adapter kannte Ernst Georg Ortwein aus vielen Jahren Berufspraxis ganz genau. Luftdurchlässig, gleichzeitig hochfest und, um ihn universell einsetzbar zu machen, versehen mit gängigen Innengewinden, Schrauben oder Bolzen.

Expansion vorprogrammiert

„Wir haben ein Produkt, das auf der einen Seite enorm vielseitig und auf der anderen Seite erklärungsbedürftig ist,“ resümiert Frank Braun, Alleinvorstand der „nie wieder bohren AG“. Er glaubt fest an das Potenzial der bohrlochlosen Befestigungstechnik und hat für diese Überzeugung eine erfolgreiche Karriere als kaufmännischer Geschäftsführer in einem mittelständischen Industrieunternehmen aufgegeben. Der Diplom-Kaufmann kümmert sich nun vorrangig um Strategie, Finanzen und Vertrieb. „Die Ortweins wollten die Idee vermarkten und sind an Banken herangetreten. Diese erkannten zwar das Potenzial der Geschäftsidee, zögerten aber bei der Bereitstellung von Kapital“, so Braun und: „Ein tragfähiges Geschäftsmodell musste her.“ Zusammen mit einem Investor und der Familie Ortwein löste er die Rechte an der neuartigen Befestigungstechnik aus der alten Gesellschaft heraus und gründete im November 2005 die „nie wieder bohren AG“. Knapp 6 Monate nach der Gründung können Braun und seine mittlerweile 13 Mitarbeiter kaum die Flut der Anfragen beantworten. Die Idee kommt an, verschiedene Baumärkte haben Brauns Produkte ins Sortiment aufgenommen und die ersten renommierten Sanitärhersteller bieten hochwertige Accessoires und Endprodukte im In- und Ausland mit der neuen Befestigungstechnik an.

Erfahrung beschleunigt ERP-Auswahl

Produkt nie wieder bohren AG

Um die Expansion des jungen Unternehmens vom Start weg optimal zu unterstützen, plante die „nie wieder bohren AG“ den Einsatz eines leistungsstarken ERP-Systems. Frank Braun wusste ganz genau, worauf es bei der Software-Auswahl zu achten galt, hatte er in seiner beruflichen Laufbahn doch schon einige ERP-Systeme kennen gelernt, auch an etlichen Migrationen war der langjährige EDV-Leiter beteiligt. In der Lösung sollte vom eBusiness bis zur Finanzbuchhaltung alles integriert sein. Aufgrund der erwarteten Geschäftsentwicklung waren auch Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Updatefähigkeit wichtige Auswahl-Kriterien. Die Informationen holte sich der „nie wieder bohren“-Vorstand aus Fachzeitschriften und im Internet. Durch Marktstudien und Berichte von Anwendern der betrachteten Software-Lösungen konnte die Kandidatenliste bereits stark eingegrenzt werden. „Im Oktober 2005 machte ich mich auf den Weg nach München“, erläutert Braun seine Software-Auswahl, „im Gepäck hatte ich eine aus 4 ERP-Anbietern bestehende Liste, die ich alle auf der SYSTEMS besuchte. Mich interessierten vor allem die Auswertungsmöglichkeiten, die die einzelnen Systeme bieten.“ Schon eine Woche nach dem Messebesuch fiel die Entscheidung. „In der abas-Business-Software hatte ich die gesuchte flexible und zukunftssichere Lösung gefunden. Die Skalierbarkeit der Software ist fantastisch, sie passt sich unseren Anforderungen an. Wir starten mit 4 Bildschirmarbeitsplätzen, verläuft alles nach Plan, sind es in 5 Jahren 100 Concurrent User - kein Problem für die abas-Business-Software. Das vom betreuenden abas-Partner angebotene Analyzer-Tool war ebenfalls wichtig bei der Entscheidungsfindung. Unter Verwendung der EDP-Schnittstelle liefert dieses durch permanenten Datenimport zeitnahe Auswertungen und bietet so eine zuverlässige Grundlage für Entscheidungen. „Andere ERP-Systeme wären vielleicht vordergründig billiger gewesen, aber in ein paar Jahren möchte ich meine Produkte verkaufen und nicht eine neue Software einführen“, resümiert Frank Braun über den Auswahlprozess.

Schlanke Software-Einführung

Die „nie wieder bohren AG“ wurde im November 2005 gegründet. Bei der Implementierung des neuen Systems im Dezember 2005 mussten folglich nur geringe Datenmengen aufbereitet und übernommen werden. Dieser Umstand und die Erfahrungen des Vorstands mit Systemumstellungen begünstigten eine rekordverdächtige Implementierung von abas-ERP in nicht einmal zwei Wochen. „Ende November fanden bei uns im Haus die Key-User-Schulungen statt. Am 19.12.2005 begann die Implementierung der Software,“ erinnert sich Frank Braun, „es mussten nur geringe Datenmengen ins System eingepflegt werden. Dies geschah größtenteils über Excel-Tabellen, die wir, entsprechend aufbereitet, in dem eine Woche zuvor installierten abas-Server einspielten. Zwischen den Jahren haben wir dann die Stücklisten und Inventurlisten ins neue System übernommen. Am 2.1.2006 erfolgte der Echtstart des Systems. Die Betreuung seitens unseres Systempartners ABAS Projektierung Rhein-Main war während der gesamten Einführungszeit sowie am Tag des Echtstarts pragmatisch und vorbildlich. Am Abend war die abas-Business-Software komplett im Einsatz.“
Auch der Start der Finanzbuchhaltung verlief reibungslos. Susanne Haas, zuständig für die Buchhaltung der „nie wieder bohren AG“, führt aus: „Die Abwicklung der Buchhaltung im neuen ERP-System lief einwandfrei. Nach der Schulung der Finanz- und Anlagen-Buchhaltung des Systems konnte ich es gut bedienen. Die Handhabung von abas-ERP ist super. Wir haben im Januar die Daten nachgebucht und den Jahresabschluss erstellt.“

Transparenz und stabile Prozesse

Produkt nie wieder bohren AG

Seit dem Echtstart der ERP-Software haben sich die unternehmensinternen Abläufe bei „nie wieder bohren“ spürbar verbessert. Durch die Stabilisierung der Abläufe ist die Fehlerquote extrem gering. Vorstand Frank Braun: „Wenn wir im Monat drei Reklamationen im Bereich der Abwicklung haben, ist das viel. Dank unseres ERP-Systems ist auch die Auskunftsfähigkeit jederzeit gegeben. Wenn beispielsweise eine Baumarktkette anruft, können selbst unsere Auszubildenden Standardabläufe jederzeit nachvollziehen. Das Geschäft wächst rasant, dies führt auch zu einer Erhöhung der Teilevielfalt, das müssen wir in der Disposition der Produktionsplanung berücksichtigen. Die abas-Business-Software ist für unser Unternehmen der Schlüssel zur Beherrschung der wachsenden Komplexität.“

eBusiness und Internationalität

Zukünftig will die „nie wieder bohren AG“ auch die in die ERP-Software integrierbare eBusiness-Komponente nutzen. „Welches Unternehmen, das sich mit aktuellen Verkaufswegen auseinandersetzt, kommt heute noch an eBusiness vorbei?“ sinniert Frank Braun und: „Wir werden Anfang nächsten Jahres damit beginnen.“ Eine zentrale Rolle bei den Zukunftsplänen der Hanauer Befestigungsspezialisten nimmt auch das Ausland ein: „Wir werden im Ausland verstärkt mit Vertriebspartnern zusammenarbeiten und in Schlüsselmärkten auf eigene Standorte bauen,“ so Braun: „Hier benötigen wir eine ERP-Software, die mehrsprachig ist und, was fast noch mehr zählt, kompetenten Vor-Ort-Service bietet. Die abas-Business-Software ist in 25 Sprachen verfügbar und über lokale Partner in 26 Ländern vertreten, u.a. allen unseren Schlüsselmärkten. Dies war ein weiteres Argument bei der Entscheidung zugunsten abas-ERP. Die Weiterentwicklung des Unternehmens soll nicht durch eine Software, die an Ihre Grenzen stößt, aufgehalten werden. „Wenn Sie in 5 Jahren an die Börse wollen, gehört eine zukunftsfähige Software-Lösung dazu.“ Und mit einem Lächeln im Gesicht: „Mit der abas-Business-Software haben wir diese zukunftsfähige Software bereits im Einsatz.“

Der Anwender

Produkt nie wieder bohren AG

Ernst-Georg Ortwein ersann im Jahr 2000 eine starke, schnelle, saubere und vor allem reversible Befestigungsalternative zum Bohren auf hochwertigen Untergründen wie Fliesen oder Naturstein. Um der großen Nachfrage nachzukommen, hat sich Familie Ortwein im November 2005 entschieden, das Geschäft mit der bohrlochlosen Befestigungstechnik aus dem eigenen Sanitärfachbedarfshandel an die neu gegründete nie wieder bohren AG zu verkaufen. Die Gesellschaft - mit einem finanzstarken Investor im Hintergrund - hat es sich zur Aufgabe gemacht, die unzähligen Anwendungsmöglichkeiten der bohrlochlosen Befestigungstechnik zu entwickeln und international zu vermarkten.

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