Gut organisiert – Automobilzulieferer SYMANZIK optimiert permanent seine Unternehmensprozesse
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Gut organisiert

SYMANZIK ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Osnabrück und fertigt für die Automobilindustrie Schnitt-, Stanz- und Ziehteile sowie Dreh- und Frästeile. Qualität und Liefertreue stehen für SYMANZIK an oberster Stelle. Das Unternehmen expandiert. Im Jahr 2005 stieß die bisher eingesetzte Unternehmenssoftware an ihre Grenzen. Eine wirtschaftliche Individualisierbarkeit des alten Systems war nicht mehr gegeben. Konsequent begab man sich auf die Suche nach einer neuen Unternehmenssoftware. Als Ergebnis der Migration strebte SYMANZIK vor allem eine effizientere Abwicklung von Aufträgen im Unternehmen an, eine Senkung der IT-Kosten und eine durch die Software unterstützte permanente Organisationsentwicklung. Mit der Einführung der abas-Business-Software konnten die Ziele erreicht werden.

Spezialisierung zahlt sich aus

Symanzik GmbH & Co.KG

1926 gründete Arthur Symanzik eine kleine Gelbgießerei in Osnabrück. Eine veränderte Nachfrage führte bereits in den fünfziger Jahren zu einer Spezialisierung auf die Herstellung von Blechteilen und Baugruppen für die Automobilindustrie. Zusammen mit den in den sechziger und neunziger Jahren gegründeten Unternehmen Thermodyne (Entwicklung und Herstellung von Transport- und Lagerbehältern) und DENA (Partner des Bahn-Oberbaus) ist die Symanzik GmbH & Co. KG Teil der in Familienbesitz befindlichen Unternehmensgruppe Symanzik und fertigt für die Automobilbranche Serien von Schnitt-, Stanz- und Ziehteilen bis hin zu Baugruppen. Auch die entsprechenden Werkzeuge, Vorrichtungen und Lehren werden selbst hergestellt. Ein zweiter Unternehmensbereich produziert hochwertige Dreh- und Frästeile in kleinen und mittleren Losgrößen.

Vorbild Automobilindustrie

In kaum einer anderen Branche ist die Notwendigkeit von perfekt gesteuerten unternehmensinternen wie -übergreifenden Prozessen so groß wie in der Automobilindustrie. Nicht umsonst kommen viele innovative Verfahren wie Kanban, Just-in-time oder Leanmanagement aus dem Automobilbau. Die Zuliefererbetriebe sind maßgeblich in die Produktionsprozesskette der Autobauer eingebunden. So kennzeichnen Produktionsgeschwindigkeit und Lieferbereitschaft, höchste Anforderungen an Logistik und Qualität der Produkte einhergehend mit einer überdurchschnittlichen Preissensitivität seit jeher die Branche.

Starr und unflexibel

Symanzik GmbH & Co.KG

Um strategische Wettbewerbsvorteile mit der hauseigenen IT zu erzielen, begab sich SYMANZIK Anfang 2005 auf die Suche nach einer neuen Unternehmens-Software. Das alte System konnte wirtschaftlich nicht mehr individualisiert werden. In der Folge wurden viele Daten, beispielsweise in der Produktion oder dem Lager in Form von Excel-Listen am System vorbei gepflegt. Dies war zeitintensiv, auch schlichen sich beim Übertragen der Daten von einer Insellösung zur anderen immer wieder Fehler ein. Die Transparenz im Unternehmen war nicht gegeben. Hinzu kam, dass das alte System plattformabhängig war. Releasewechsel waren nur sehr schwer durchzuführen und notwendige Anpassungen mussten beim betreuenden Systempartner teuer eingekauft werden. Auch die Wartungskosten waren zu hoch. SYMANZIK beliefert überwiegend die Automobilindustrie, ist aber beispielsweise mit dem Tochterunternehmen THERMODYNE auch in anderen Branchen vertreten. Da es sich bei der alten Lösung um ein reines Automotive-Paket handelte, konnte die Software für die anderen Branchen nur mit großem Aufwand angepasst werden. Darüber hinaus gab es im System kein integriertes Rechnungswesen. Aufgrund dieser Einschränkungen erschien die Zukunftssicherheit des alten Systems mehr als fraglich.

Von 100 auf 1 in 6 Monaten

Bei der Software-Auswahl ermittelte Symanzik aus Katalogen und im Internet ungefähr 100 ERP-Systeme, die für das Unternehmen in Frage kommen könnten. Als nächstes wurden die Systeme auf Automotive-Funktionalität überprüft. 20 Systeme erfüllten dieses notwendige Kriterium. Dipl.-Ing. oec Sandor Winter, Geschäftsführer von SYMANZIK führt aus: „Funktionalität war die eine Sache, bei der Software-Auswahl achteten wir jedoch auch auf andere, sogenannte weiche Faktoren. So haben wir die Anbieter auf ihre Zukunftssicherheit überprüft. Langfristige Investitionssicherheit bedeutet für uns, dass die Basisanforderungen in der Software abgedeckt sein müssen. Alle Funktionen sollten voll integriert sein, auch das Rechnungswesen. Unser Geschäft entwickelt sich dynamisch. Ich kann heute genau definieren, welche Anforderungen ich an meine Software habe. Mit Blick auf die Zukunft ist dies schon etwas schwieriger. Viele neue Anforderungen kommen beispielsweise auch von unseren Kunden. Also sollte die Software entsprechend flexibel sein, sich immer wieder neu den erforderlichen Prozessen anzupassen. Natürlich wollen wir auf der anderen Seite auch über Updates am technologischen Fortschritt partizipieren, ohne dabei unsere Individualisierungen zu verlieren.“ Nachdem die Systeme auf Eignung geprüft waren, unterzog SYMANZIK auch die Systemanbieter einer genauen Betrachtung. Wie ist deren Unternehmensphilosophie, wie viele Installationen hat der Hersteller, wo sieht er seine Zielgruppe, wie sieht die finanzielle Situation aus. „Drei Anbieter haben wir zu Präsentationen in unser Haus nach Osnabrück eingeladen“, erinnert sich Sandor Winter und: „Am Ende gab es ein klares Votum zugunsten der abas-Business-Software. Auch hatten wir beim uns betreuenden abas-Partner ABAS Projektierung GmbH Köln von Anfang an das gute Gefühl, einen kompetenten Partner gefunden zu haben, der unsere Anforderungen versteht und für den wir so wichtig sind wie der Systempartner für uns.“

Methodische Software-Einführung mit Projektvereinbarung

Symanzik GmbH & Co.KG

Bei der Software-Einführung folgt SYMANZIK dem abas-Projektierung-Management, einem methodischen Einführungskonzept, bei dem standardnah und möglichst effizient vorgegangen wird. Eine Projektvereinbarung gibt allen Beteiligten Sicherheit. Die Einführung einer ERP-Software ist Chefsache. Die Geschäftsführung ist oberste Instanz bei der Durchführung des Projekts. Aber auch Projektleiter und Key-User spielen eine zentrale Rolle bei der erfolgreichen Durchführung. Einerseits gilt es, das Zusammenspiel des Projekts mit dem Unternehmensumfeld zu gestalten, andererseits muss das Projekt intern organisiert und erfolgreich geführt werden. Alle Aufgaben der einzelnen Teammitglieder sind in der Projektvereinbarung beschrieben.





Organisationsgespräche und Lenkungsausschuss

Unmittelbar nach dem Projektstart fanden die ersten Organisationsgespräche statt. Im Lenkungsausschuss, der aus den Projektleitern und der Geschäftsführung besteht, wurde die komplette Organisation verabschiedet. Alle Funktionen, von den Stammdaten über EDI, Verkauf, Materialwirtschaft, Fertigung, Einkauf bis zu der Gestaltung der Formulare wurden festgelegt. Durch die bereits erfolgten Schulungen des Standards war jeder am Einführungsprojekt Beteiligte mit der neuen ERP-Software vertraut und wusste somit um die Möglichkeiten, die abas-ERP bietet. Vorteil dieses Vorgehens: Sowohl die Implementierer der ABAS Projektierung GmbH Köln als auch die zukünftigen Anwender bei SYMANZIK verstehen sich und sprechen die gleiche Sprache. Am 01.01.2006 erfolgte der Echtstart. Alles verlief reibungslos.

Effiziente Prozesse

Symanzik GmbH & Co.KG

In der Zulieferindustrie werden sehr hohe und spezielle Anforderungen an die ERP-Funktionalitäten gestellt. Per EDI (Electronic Data Interchange) verschickt SYMANZIK beispielsweise Lieferdaten und Rechnungsdaten an die Hersteller. Lieferabrufe, Gutschriften und Zahlungsavise werden zurück auf dem gleichen Weg direkt in das ERP-System übermittelt. Die integrierte Versandplanung ermöglicht eine flexible und zugleich äußerst effiziente Generierung aller geforderter Versandpapiere wie Speditionsaufträge und Warenanhänger. Rahmenverträge und darin vereinbarte Preise, Lieferbedingungen, etc. werden ebenfalls in abas-ERP/Automotive verwaltet. Die Gutschriften werden automatisch verarbeitet, dadurch entfallen langwierige manuelle und fehlerintensive Doppeleingaben von Daten.

40% Wachstum bei gleichbleibender Mitarbeiterzahl

Auf die Frage, was die Software-Einführung im Unternehmen bewirkt hat, antwortet SYMANZIK-Geschäftsführer Winter: „Seit dem Echtstart der abas-Business-Software vor zwei Jahren haben wir unseren Umsatz um 40% gesteigert, mussten aber keine neuen Mitarbeiter in der Verwaltung einstellen. Die Software ist so flexibel, dass wir unsere und die Anforderungen unserer Kunden permanent in der Software abbilden können. Dies haben wir realisiert, indem wir durch den Einsatz der ERP-Software unsere internen- und übergreifenden Prozesse neu geordnet haben. Durch die Durchgängigkeit der Daten ist die Transparenz und Auskunftsfähigkeit im Unternehmen gestiegen. Zeit- und fehlerintensive Doppeleingaben sind ebenfalls weggefallen. Auch die Produktion arbeitet effektiver und entlastet die Mitarbeiter im Wachstumsprozess. Dies wirkt sich positiv auf die Kostenstruktur und Liquidität aus. Durch die in der Software integrierten Automotive-Komponenten konnten wir eine höhere Wertschöpfung in Produktions- und Geschäftsprozessen erzielen. Mit der abas-Business-Software haben wir die Servicequalität und Liefertreue weiter steigern können. Die Software unterstützt uns aktiv beim kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Und das wichtigste, unsere Kundenzufriedenheit steigt ebenfalls stetig an.“

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